Tishman Speyer, international agierender Entwickler, Eigentümer und Betreiber im Bereich hochwertiger Immobilien, hat für zwei Berliner Büroprojekte an der Spree Vorzertifizierungen des Good Mobility Councils erhalten. Der LXK-Campus in Berlin-Friedrichshain wurde mit der höchsten Auszeichnung „Pre-Certified Good Mobility in Platin“ versehen. Das Projekt Elements in der Michaelkirchstraße in Berlin-Mitte erhielt die Stufe „Pre-Certified Good Mobility in Gold“.
Beide Entwicklungen liegen in geringer Distanz zueinander, direkt an der Spree, und verdeutlichen die strategische Ausrichtung von Tishman Speyer, eine zeitgemäße Mobilitätserfahrung als integralen Bestandteil zukunftsfähiger Projektentwicklung zu etablieren. Eine optimale Mobilitätsinfrastruktur wird als entscheidender Faktor im Wettbewerb um qualifizierte Fachkräfte betrachtet, der Arbeitgebern einen Standortvorteil verschaffen kann. Durch diese Zertifizierungen legt Tishman Speyer die Grundlage für eine stadtgerechte Mobilität, die unterschiedlichen Verkehrsträgern Rechnung trägt und eine hohe Nutzerzufriedenheit gewährleisten soll.
LXK-Campus: Neue Maßstäbe im Fahrradparken
Der LXK-Campus, nahe dem Berliner Ostbahnhof gelegen, erreichte mit 92 Prozent die Platin-Stufe der Zertifizierung. Ein wesentlicher Aspekt des Konzepts ist die Verlagerung des Fahrradparkens für die beiden Büro-Gebäudeteile in das Erdgeschoss. Diese Flächen sind barrierefrei von der Straße zugänglich und verfügen über Tageslicht. Dadurch werden Areale, die zuvor dem Einzelhandel dienten, für eine hochwertige Fahrradinfrastruktur genutzt. Ergänzend sind Duschen, Umkleiden sowie Reparaturstationen und Möglichkeiten zum Laden von E-Bikes vorgesehen. Dies bereitet den LXK-Campus auf die Anforderungen der Berliner Mobilitätswende vor.
Das Bürogebäude Elements in Berlin-Mitte wurde für sein Konzept mit Gold prämiert. Es zeichnet sich durch eine barrierefreie öffentliche Passage aus, die eine neue Verbindung zur Uferpromenade an der Spree schafft und zuvor unzugängliche Bereiche für Fußgänger öffnet. Das Fahrradparken im Untergeschoss ist über eine beheizte Rampe und einen Aufzug mehrfach erschlossen. Qualitative 'End-of-Trip-Facilities', E-Bike-Ladeplätze und Reparaturstationen sollen den Nutzern einen entsprechenden Komfort bieten.
- —Jelbi-Station im direkten Umfeld mit Geofencing zur Integration von Sharing-Angeboten.
- —Green-Lease-Verträge mit Mobilitätsklauseln fördern Jobtickets und Dienstrad-Leasing.
- —Langfristige Verankerung nachhaltiger Mobilität in den Mietverträgen.
Strategische Bedeutung der Mobilität in der Immobilienentwicklung
Dr. Ingo Kucz, Geschäftsführer des Good Mobility Council, betonte in seinen Ausführungen, dass diese Zertifizierungen einen Wandel im Business Case der Immobilienentwicklung aufzeigen. Investitionen in eine erstklassige Mobilitätsinfrastruktur schaffen attraktivere Standorte und wirken sich positiv auf den Wettbewerb um Fachkräfte aus. Er hob hervor, dass beide Projekte nicht nur Teil der Berliner Mobilitätswende sind, sondern auch neue Maßstäbe für die strategische Verankerung von Mobilität in der Projektentwicklung setzen.
Christian Scheler, ebenfalls Geschäftsführer des Good Mobility Council, lobte die planerische Qualität, insbesondere beim LXK-Campus, dessen Fahrradparken im Erdgeschoss als beispielhaft für Deutschland hervorgehoben wurde. Er konstatierte, dass gute Mobilität das Ergebnis präziser Planung sei. Johannes Schmarje, Managing Director und Head of Berlin bei Tishman Speyer, unterstrich, dass die Qualität und Vielfalt der Erreichbarkeit ein wesentliches Merkmal ihrer Immobilien sei. Die Umwidmung von Einzelhandelsflächen für Fahrradinfrastruktur beim LXK zeige die Priorität der Nutzerzufriedenheit.




