Der bundesweit agierende Projektentwickler Bonava hat den Verkaufsstart für den ersten Bauabschnitt des Quartiers „Waldpanorama“ bekannt gegeben. Das Bauvorhaben im Berliner Ortsteil Buch, Bezirk Pankow, sieht die Errichtung von insgesamt etwa 450 Wohneinheiten vor. Das Spektrum der geplanten Wohnformen umfasst Eigentumswohnungen, möblierte Apartments sowie Angebote für Seniorenwohnen.
In der initialen Verkaufsphase werden 18 Eigentumswohnungen angeboten. Diese Einheiten sind Teil eines Gesamtkomplexes von 182 Eigentumswohnungen und weisen Wohnflächen zwischen 47 und 112 Quadratmetern auf. Alle Wohnungen sind mit einem Balkon oder einer Terrasse ausgestattet. Die schlüsselfertige Übergabe der ersten Wohnungen ist für März 2028 terminiert.
Lage und Ausstattung
Alexander Haß, Projektleiter bei Bonava, äußert, die Wohneinheiten befänden sich im nördlichen Bereich des Ludwig-Hoffmann-Quartiers in Berlin-Buch. Er hebt hervor, die Lage direkt an einem Waldgrundstück biete eine Verbindung von urbaner Infrastruktur und ruhigem Wohnen. Die Anbindung an die Berliner Innenstadt sei über den fußläufig erreichbaren S-Bahnhof Buch sichergestellt. Neben den Wohngebäuden sind zwei Tiefgaragen vorgesehen. Die Wohnhäuser werden an ein Kaltes Nahwärmenetz mit Geothermiesonden angeschlossen, was eine von fossilen Brennstoffen unabhängige Wärmeversorgung ermöglicht.
Das Quartier entsteht auf dem Gelände einer ehemaligen Klinik und zeichnet sich durch seine Einbettung in eine grüne Umgebung sowie kurze Alltagswege aus. Das Konzept sieht ein nahezu autofreies Quartier vor, dessen Zufahrten durch Schranken gesichert sind, um Ruhe und Sicherheit für die Bewohner zu gewährleisten. Im direkten Umfeld des Quartiers befinden sich drei Kindertagesstätten, zwei Schulen und weitere soziale Einrichtungen. Eine Sporthalle und neu angelegte Spielplätze stehen zur Verfügung, zudem ist ein Supermarkt fußläufig erreichbar. Der angrenzende Wald dient als Naherholungsgebiet.
Historischer Kontext und Realisierungszeitraum
Die Gesamtentwicklung des Quartiers ist bis zum Jahr 2030 angesetzt. Das Baugebiet birgt auch historische Bedeutung: Bei vorbereitenden Arbeiten wurden auf einem Teil des Areals Spuren einer bronzezeitlichen Siedlung entdeckt. Diese Funde umfassten eine Feuerstelle, eine Kochstelle sowie diverse Tonscherben. Die Dokumentation erfolgte in Abstimmung mit dem Landesdenkmalamt, woraufhin die Bauarbeiten planmäßig fortgesetzt werden konnten.




