Für die Entwicklung des Technologieparks Garbsen wurde ein Beteiligungsvertrag zwischen der Region Hannover, der Stadt Garbsen und der Münchner asto group geschlossen. Dieser Schritt zielt darauf ab, zukunftsweisende Perspektiven für die Bereiche Wissenschaft und Wirtschaft zu schaffen. Die vertraglichen Vereinbarungen wurden von Ekkehart Fabian und Thorben Fabian für die ONE TechCampus Garbsen GmbH & Co. KG sowie von Gordon Hünies für die Technologiepark Region Hannover GmbH („techfactory“) auf der Immobilienmesse Real Estate Arena in Hannover unterzeichnet.
Die techfactory, welche von der Region Hannover eigens für diesen Zweck gegründet wurde, wird eine wesentliche Rolle als Ankermieter auf dem geplanten Campus einnehmen. Im ersten Bauabschnitt sind Flächen von rund 4.600 Quadratmetern für Büros, Werkstätten und Veranstaltungsräume vorgesehen. Diese Einheiten sind primär für Start-ups und Spin-offs, unter anderem aus dem Umfeld der Leibniz Universität, konzipiert.
Projektumfang und Zeitplan
Mit der Unterzeichnung des Vertrages sichert sich die techfactory eine aktive Begleitung des Gesamtprojekts und die Option zur Beteiligung an weiteren Bauabschnitten. Die ONE TechCampus Garbsen GmbH & Co. KG plant, noch in diesem Jahr mit der Errichtung eines ersten Gebäudes auf dem Maschinenbau-Campus in Garbsen zu beginnen. Dieser umfassende Bereich soll auf circa 62.000 Quadratmetern Büros, Labore und Produktionsstätten für High-Tech-Unternehmen und Forschungseinrichtungen beherbergen. Zusätzlich sind Räumlichkeiten für studentisches Wohnen in dieser Entwicklung vorgesehen.
Die Fertigstellung und der Einzug der techfactory werden für Mitte 2028 angestrebt. Die Beteiligten betonen, dass mit diesem Vertrag ein entscheidender Schritt in Richtung Realisierung des Technologieparks vollzogen sei. Die Kooperation der verschiedenen Akteure soll nun sukzessiv mit Inhalt gefüllt werden, um die formulierten Ziele zu erreichen.
Der Standort Garbsen profitiert von dieser Entwicklung durch die Schaffung eines neuen Zentrums für Innovation und Forschung, welches sowohl etablierte Unternehmen als auch junge Gründungen anziehen soll. Das Vorhaben unterstreicht zudem die Bestrebungen der Region Hannover, die Verknüpfung von Wissenschaft und angewandter Forschung mit der lokalen Wirtschaft weiter zu festigen und auszubauen.




