Das vormalige Coca-Cola-Areal in Soest, das seit 2016 eine wechselvolle Entwicklungsgeschichte aufweist, durchläuft nun eine Finalisierung. Ein Gesamtvolumen von 18,68 Millionen Euro wird investiert, um Wohnraum zu schaffen. Die Historie dieser traditionellen Gewerbefläche war seit dem Erwerb im Jahr 2016 durch den Soester Gemeinnützigen Bauverein und dessen Tochtergesellschaft von mehreren Verzögerungen und Problemen geprägt.
Das 16.000 Quadratmeter große Grundstück zwischen Rigaring, Briloner Straße und Geseker Straße sollte ursprünglich in ein neues Wohnquartier transformiert werden. Erste Planungen sahen ein sozial gemischtes Quartier mit Miet- und Eigentumswohnungen sowie gefördertem Wohnraum vor, mit bis zu 160 Wohneinheiten. Auch die Integration von Studentenapartments, Dienstleistungsflächen, Büros oder Arztpraxen wurde temporär in Betracht gezogen. Obwohl vorbereitende Arbeiten, darunter der Abriss alter Hallen und die Entsorgung von Materialien zu Kosten von rund 400.000 Euro, bereits 2018 begannen, stagnierte die Entwicklung in den Folgejahren erheblich.
Herausforderungen und Neuausrichtung des Projekts
Die ursprüngliche Entwicklung geriet aufgrund gestiegener Baukosten, Finanzierungsschwierigkeiten und interner Konflikte beim Bauverein in Stocken, was zu einem mehrjährigen Stillstand auf dem Areal führte. Die aktuelle Neuausrichtung des Projekts konzentriert sich auf die Realisierung von 44 Wohneinheiten, um der steigenden Nachfrage nach Mietwohnungen in der Region zu begegnen. Es entsteht somit großzügiger Wohnraum auf einer zuvor versiegelten Fläche. Das Vorhaben entspricht dem Qualitätsstandard KfW 40 QNG, wodurch hohe energetische Anforderungen mit einer soliden Bauqualität verbunden werden.
Die Lage des entstehenden "Platanen-Viertels" in Soest profitiert von einer vorhandenen Infrastruktur. In direkter Nähe befinden sich Drogerie- und Lebensmittelgeschäfte, Bildungsangebote, Restaurants und ein Fitnessstudio. Ferner sind Nah- und Erholungsgebiete sowie eine Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr gegeben. Soest, mit etwa 50.000 Einwohnern, liegt im Einzugsgebiet prosperierender Städte Nordrhein-Westfalens. Die Ruhrmetropolen Essen und Dortmund sind in 30 bis 60 Minuten erreichbar, Köln und Düsseldorf in ungefähr zwei Stunden.
Potenziale für Kapitalanleger und Mieter
Für Kapitalanleger erweist sich das Neubauprojekt aufgrund spezifischer Merkmale als interessant. Dazu zählen die Kombination aus attraktiver Lage, modernem Wohnraum und einer zu erwartenden Nachfrage. Die Vermarktung und Finanzierung der Eigentumswohnungen obliegt der X Capital GmbH aus Lüdenscheid, während die Berliner Charles Real Estate GmbH als Projektierungspartner fungiert. Kapitalanlegern wird die Möglichkeit eröffnet, einzelne Eigentumswohnungen als Investment zu erwerben.
- —Niedrigere Einstiegspreise und prognostizierte überdurchschnittliche Renditen
- —Steuervorteile durch eine 10%ige Absetzung für Abnutzung (5% degressive AfA + 5% Sonderabschreibung)
- —Zusätzliche KfW-Förderung von 150.000 Euro pro Eigentumswohnung mit zinsgünstigen Darlehen
- —Moderne Grundrisse, hohe energetische Standards und geringerer Instandhaltungsbedarf
Christoffer Riefenstahl, Prokurist, COO und Partner der X Capital GmbH, äußerte sich zur Entwicklung, dass die Stadt Soest modernen und attraktiven Wohnraum erhalte, der zur Entlastung der Nachfrage beitrage. Er betonte, dass dies Käufern ein Investment in einer attraktiven Lage ermögliche und sowohl Kapitalanleger von einer renditestarken Investition als auch Mieter von dringend benötigtem Wohnraum profitieren könnten, während die Stadt Soest eine Entlastung ihres angespannten Wohnungsmarktes erfahre. Der Vertriebsstart ist für den 15. Juli 2026 vorgesehen.




