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Kommunales Bauleitplanverfahren für die Munich Arena in Freising abgeschlossen

Die Große Kreisstadt Freising hat die wesentlichen kommunalen Beschlüsse für die Munich Arena gefasst und damit das Bauleitplanverfahren nach etwa vier Jahren erfolgreich zum Abschluss gebracht.

Kommunales Bauleitplanverfahren für die Munich Arena in Freising abgeschlossen

Mit dem Satzungsbeschluss für den vorhabenbezogenen Bebauungsplan und dem Feststellungsbeschluss zur Änderung des Flächennutzungsplans sind die maßgeblichen kommunalen Schritte für die Realisierung der Munich Arena in Freising erfolgt. Das Verfahren, welches über einen Zeitraum von rund vier Jahren lief, ist somit auf kommunaler Ebene abgeschlossen. Nun steht noch die Genehmigung der Flächennutzungsplanänderung durch die Regierung von Oberbayern als letzter formaler Schritt aus.

Die geplante Konzertarena, konzipiert für etwa 20.000 Besucher, soll zu den größten und modernsten Veranstaltungsstätten ihrer Art in Europa gehören. Das Projekt konzentriert sich auf eine "Music First"-Philosophie, die eine hochwertige Akustik, optimale Bühnensicht, eine besondere Aufenthaltsqualität sowie professionelle Rahmenbedingungen für Künstler, Veranstalter und Publikum gewährleisten soll. Die Munich Arena ist als offene Veranstaltungsstätte intendiert und soll allen Akteuren im Live-Entertainment-Bereich zur Verfügung stehen.

Bedeutung für die Region und Multimodales Verkehrskonzept

Der Standort am Flughafen München gilt als vorteilhaft für die Entwicklung zu einem bedeutenden Live-Entertainment-Zentrum in Europa. Die Metropolregion München wird als eine Region mit hoher Kaufkraft und Innovationsfähigkeit, zahlreichen internationalen Unternehmen, starker Forschungslandschaft und nachhaltigem Wachstum beschrieben. Dieses Umfeld macht den Standort für nationale und internationale Künstler, Veranstalter und Besucher attraktiv. Von Beginn an wurde bei der Planung nicht nur das Gebäude selbst, sondern das gesamte Besuchserlebnis berücksichtigt. Dies umfasst die Anreise, Orientierung innerhalb der Arena, den Konzertabend und die Abreise, die als kohärentes Besuchserlebnis aufgefasst werden.

Ein zentraler Aspekt der Planung ist das gemeinsam mit Verkehrsplanern entwickelte multimodale Verkehrskonzept. Dieses soll die Arena in die bestehende Mobilitätsinfrastruktur integrieren und verschiedene Verkehrsträger wie S-Bahn, Regionalverkehr, Bus, Pkw, Taxi, Ride-Sharing sowie Fahrrad verknüpfen. Das Konzept wird mit den zuständigen Partnern fortlaufend konkretisiert und angepasst.

Lorenz Schmid, Geschäftsführer der SWMUNICH Real Estate GmbH, hob nach dem Abschluss des kommunalen Bauleitplanverfahrens die Bedeutung dieses Meilensteins hervor. Er betonte, dass Live-Musik die Kraft besitze, Menschen zusammenzuführen und eine Region kulturell sowie wirtschaftlich zu bereichern. Schmid äußerte die Vision, dass die Arena ein Ort werde, an dem Konzerterlebnisse zu bleibenden Erinnerungen werden und die besten Rahmenbedingungen für Live-Entertainment geboten werden. Ziel sei es, nationale und internationale Künstler nach Bayern zu bringen, neue kulturelle Impulse zu setzen und eine langfristige wirtschaftliche Wirkung für Freising, die Metropolregion München und den Freistaat zu erzielen. Die Munich Arena soll sich als „Europe’s Main Stage for Legendary Live Entertainment“ etablieren können.

Monika Schwind, Oberbürgermeisterin der Großen Kreisstadt Freising, äußerte sich positiv zu den möglichen kulturellen und wirtschaftlichen Impulsen für die Region. Sie betonte die Bedeutung solcher Projekte für internationale Sichtbarkeit und neue Wertschöpfung, insbesondere in Phasen wirtschaftlicher Herausforderung, sofern sie sorgfältig geplant und umgesetzt werden. Barbara Schelle, Stadtbaumeisterin von Freising, verwies darauf, dass die Qualität des Projekts auch durch das Verfahren selbst geformt wurde. Anregungen aus der Beteiligung, Fachplanung und dem Gestaltungsbeirat hätten dazu beigetragen, die Planung über die vierjährige Prozessdauer zu präzisieren. Insbesondere bei Fragen der städtebaulichen Einbindung, der Freianlagen, der Erschließung und der Gestaltung sei es entscheidend gewesen, unterschiedliche Belange zusammenzuführen. Nach dem kommunalen Beschluss richten sich die Planungs- und Realisierungsschritte auf die weiteren Phasen. Der Dank wurde der Oberbürgermeisterin, dem Stadtrat, der Stadtverwaltung, den Fachbehörden, dem Gestaltungsbeirat sowie den Bürgern für ihre Beiträge im Prozess ausgesprochen.

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