EGC Energie- und Gebäudetechnik-Control tritt zukünftig unter dem Namen FASTR auf, um seine Positionierung als bundesweiter Energiedienstleister im Immobiliensektor zu schärfen. Die Umfirmierung signalisiert eine neue Wachstumsphase für das Unternehmen, das sich auf die Dekarbonisierung der Immobilienwirtschaft und der zugehörigen Energieinfrastrukturen konzentriert. Der neue Markenauftritt soll eine lösungsorientierte und integrierte Leistung für Kunden aus der Immobilienwirtschaft, sowie für Kommunen und Stadtwerke untermauern.
FASTR begleitet Kunden über den gesamten Lebenszyklus von Energieinfrastrukturen. Dies erstreckt sich von der Planung und Realisierung über die Finanzierung bis zum Betrieb. Das Unternehmen unterstreicht mit dem Claim „Energie. Die bleibt.“ seinen Anspruch auf langfristige Partnerschaft und Verlässlichkeit im Kontext der Energiewende. Diese Neuausrichtung ist ein konsequenter Schritt in der Unternehmensentwicklung, basierend auf einer operativen Erfahrung von 25 Jahren im Energie-Contracting.
Strategische Ausrichtung und Partnerintegration
Die Partnerschaft mit KKR im vergangenen Jahr markierte den Beginn einer strategischen Neuausrichtung, die EGC von einem regionalen Akteur zu einem bundesweit agierenden Marktpionier entwickeln soll. FASTR versteht sich dabei als Partner, der Komplexität reduziert und die Dekarbonisierung wirtschaftlich planbar sowie operativ beherrschbar macht, wie Jean-Marc Bazenet, CEO von FASTR, erklärt. Jens Goldmund, Head of Sales bei FASTR, ergänzt diese Perspektive, indem er die Bedeutung von Strategie und konsequenter Umsetzung über einzelne Technologien hervorhebt, um Mehrwert zu schaffen, der über die reine Energieversorgung hinausgeht.
Innerhalb dieser Neuausrichtung wurden bereits erste transformative Schritte unternommen. Die Geschäftsführung wurde mit der Berufung von Reiner Schuster zum Chief Financial Officer (CFO) verstärkt. Schuster bringt mehr als 20 Jahre Erfahrung in den Bereichen M&A, Finanzierung, Restrukturierung und Transformation mit. Parallel dazu treibt FASTR die Integration der BayWa Energie Dienstleistungs GmbH voran, welche bis zum Sommer 2026 vollständig in FASTR aufgehen wird. Die Marke BayWa Energie Dienstleistungs GmbH wird im Zuge dessen nicht weitergeführt.
Durch die Zusammenführung der Aktivitäten unter einer einheitlichen Plattform kann FASTR zukünftig deutschlandweit mit einem technologieoffenen Portfolio agieren, das unter anderem Wärmepumpen und Biomasseheizanlagen umfasst. Reiner Schuster betont, dass diese Schritte FASTR finanziell stabil und zukunftsfähig aufstellen, und eine Plattform schaffen, die Wachstum, Integration und operative Exzellenz verbindet. FASTR positioniert sich damit als Partner für Wohnungsunternehmen, institutionelle Immobilieninvestoren, Quartiere und Kommunen, indem es technische, wirtschaftliche und regulatorische Anforderungen in integrierten Lösungen vereint, um effektive Prozesse, Betriebssicherheit und stabile Energiekosten zu gewährleisten.




