Die City 1 Group hat die Baugenehmigung für die Realisierung eines Wohnquartiers auf dem ehemaligen NH-Hotel-Areal in Wiesbaden, spezifisch in der Aukammallee, erhalten. Das Vorhaben sieht die Errichtung von rund 75 Wohneinheiten in vier Punkthäusern vor, die eine Gesamtwohnfläche von etwa 6.700 Quadratmetern umfassen werden. Die Lage am Kurpark und in Nachbarschaft zur Wiesbadener Innenstadt qualifiziert den Standort als begehrt.
Der Bauantrag wurde seitens der City 1 Group bereits Anfang 2026 eingereicht, um den Genehmigungsprozess zu beschleunigen. Dem folgte Ende Mai die Beschlussfassung des Bebauungsplans für das Grundstück an der Kreuzung Aukammallee/Kirchbachstraße durch die Wiesbadener Stadtverordnetenversammlung. Dieser politische Schritt ebnete den Weg für die rechtliche Umsetzung des Bauvorhabens.
Michael Farmakis, Geschäftsführer der City 1 Group, äußerte sich zur Erteilung der Genehmigung. Er hob hervor, dass nach achtjähriger intensiver Planungsarbeit ein bedeutender Meilenstein erreicht sei. Ziel ist es, einen seit Jahren ungenutzten Standort zu revitalisieren und dringend benötigten Wohnraum in einer der prominentesten Lagen Wiesbadens zu schaffen. Der Baubeginn ist für das laufende Jahr avisiert.
Architektonisches Konzept und Nachhaltigkeit
Das Quartier erstreckt sich über eine Gesamtgrundstücksfläche von rund 5.730 Quadratmetern und integriert vier Punkthäuser. Staffelgeschosse sind vorgesehen, um eine variierende Silhouette zu erzielen. Zurückgestaffelte Baukörper sollen den angrenzenden Freiraum bewahren und die visuelle Integration in das Ortsbild ermöglichen. Eine Tiefgarage wird in den Hang eingegliedert, um das natürliche Gefälle des Geländes aufzunehmen. Die offene Anordnung der Gebäude soll den zukünftigen Bewohnern Ausblicke in das Aukammtal ermöglichen, während im Inneren ein geschütztes Ensemble vorgesehen ist. Die Architektur zeichnet sich durch klare Fassaden und großzügige Fensteröffnungen aus, um eine optimale Tageslichtausnutzung zu gewährleisten.
Ein zentrales Anliegen des Bauvorhabens ist die Weiterentwicklung des grünen Umfelds, das den Kurpark und das Aukammtal umfasst. Die City 1 Group plant die Pflanzung von 60 neuen Bäumen sowie die Begrünung von Fassaden und Dächern. Thomas Fritz, Architekt bei Huthwelker Stoehr und Partner, betonte dabei die Bedeutung der Schaffung von Begegnungsräumen, die gleichzeitig Privatsphäre ermöglichen. Das Quartier wird nach KfW-40 QNG-Standard errichtet. Dies ermöglicht Käufern den Zugang zu Förderprogrammen, darunter zinsgünstige Darlehen und Zuschüsse, während künftige Bewohner von geringeren Heizkosten profitieren können.
Herr Farmakis ergänzte bezüglich der Standortvorteile. Er verwies auf die direkte Nähe zu verschiedenen Kliniken, darunter die DKD Helios-Klinik und die MEDIAN Klinik NRZ. Zusätzlich profitieren die Nutzer von der Nähe zum Thermalbad Aukammtal, zu ausgedehnten Parkanlagen wie dem Kurpark und dem Aukammtal sowie zum Kurhaus und einer Reihe kultureller und sportlicher Einrichtungen.




