Die HIH Real Estate hat im ersten Halbjahr des Jahres 2026 eine Gesamtanzahl von 175 Mietverträgen realisiert. Diese umfassten eine Gesamtfläche von etwa 159.700 Quadratmetern. Von diesen Abschlüssen entfielen 80 Verträge mit einer Fläche von circa 40.500 Quadratmetern auf Neuvermietungen, während 95 Verträge über rund 119.200 Quadratmeter als Prolongationen bestehender Mietverhältnisse zu verzeichnen waren. Dies bedeutet, dass die langfristige Bindung etablierter Mieter den maßgeblichen Anteil am Flächenumsatz darstellte.
Im nationalen Portfolio der HIH Real Estate wurden 61 Neuvermietungen mit einer Fläche von rund 34.500 Quadratmetern sowie 73 Vertragsverlängerungen über etwa 104.000 Quadratmeter vollzogen. Das internationale Portfolio verzeichnete 19 Neuvermietungen über rund 6.000 Quadratmeter und 22 Prolongationen, die sich auf circa 15.200 Quadratmeter beliefen. Die Aufteilung nach Nutzungsarten im nationalen Portfolio zeigte, dass 48 Prozent der vermieteten Fläche Büroimmobilien, 29 Prozent Logistikimmobilien und rund 19 Prozent Einzelhandelsobjekten zuzuordnen waren.
Ein signifikanter Anteil am Logistiksektor resultierte aus einer einzelnen, flächenmäßig größten Transaktion des Halbjahres: der Prolongation des Mietvertrags mit Deutsche Post Immobilien über 40.300 Quadratmeter in der Ernst-von-Bodelschwingh-Straße in Bergkamen. Im internationalen Portfolio dominierte der Büroanteil mit 57 Prozent, gefolgt vom Einzelhandel mit 39 Prozent.
Strategische Vertragsverlängerungen und Neuakquisitionen
Frank Kindermann, Managing Director of Asset Management der HIH Real Estate, äußerte, dass die Vermietungsleistung des ersten Halbjahres die Relevanz der aktiven Mieterbetreuung sowie der Qualität der Bestandsimmobilien belege. Er hob hervor, dass die hohe Anzahl und das Volumen der Vertragsverlängerungen die langfristige Erfüllung der Nutzeranforderungen durch die Flächen unterstreichen würden. Parallel dazu seien mit neuen Mietern weitere Unternehmen für das Portfolio gewonnen worden. Kindermann verwies zudem darauf, dass die langfristige Verlängerung des Mietvertrags mit Deloitte im Frankfurter ZEBRA verdeutliche, dass hochwertige Büroimmobilien an deutschen Top-Standorten und in erstklassigen Lagen weiterhin stark nachgefragt würden. Dort suchten Unternehmen moderne, ESG-konforme Flächen, die ein attraktives Arbeitsumfeld böten und langfristige Standortstrategien unterstützten.
Zu den größten Einzelabschlüssen zählte neben der bereits genannten Prolongation mit Deutsche Post Immobilien die vorzeitige Vertragsverlängerung mit Deloitte. Diese umfasste rund 17.000 Quadratmeter im Büroobjekt ZEBRA, gelegen an der Europaallee 91 in Frankfurt am Main. Deloitte ist seit der Fertigstellung des DGNB-Gold-zertifizierten Gebäudes im Jahr 2021 dessen alleiniger Nutzer und hat sich nun über das Jahr 2036 hinaus an diesen Standort gebunden. Weitere bedeutende Transaktionen waren die Prolongation der Zürich Versicherung über 8.315 Quadratmeter im SquareOne in Wien sowie eine Neuvermietung im East Side Office in Berlin an TotalEnergies.
Regionale Verteilung der Flächenumsätze
In den deutschen Top-7-Städten summierte sich die vermietete Fläche im ersten Halbjahr auf 57.054 Quadratmeter. Den größten Flächenumsatz verzeichnete Frankfurt mit 19.983 Quadratmetern, gefolgt von Berlin mit 14.946 Quadratmetern und München mit 7.932 Quadratmetern. Hamburg trug mit 7.705 Quadratmetern ebenfalls signifikant zum Gesamtergebnis bei.














