Starwood Asset Management, unter der Leitung von Barry Sternlicht, hat sich ein Commercial Mortgage-Backed Securities (CMBS)-Darlehen in Höhe von 482,5 Mio. $ gesichert. Diese Finanzierung dient der Refinanzierung eines nahezu vollständig vermieteten Portfolios von Einfamilienhäusern, das sich über zehn Bundesstaaten der Vereinigten Staaten verteilt.
Die von Nomura Securities aus Japan arrangierte, variabel verzinste, tilgungsfreie Finanzierung ist laut Fitch Ratings durch 1.749 Immobilien unterlegt. Die Fälligkeit der Verbindlichkeit ist für August 2028 festgesetzt, mit der Option auf drei Verlängerungen um jeweils zwölf Monate.
Details zum Portfolio und geografische Verteilung
Das Portfolio wies im April eine Vermietungsquote von über 96 Prozent auf. Die Häuser besitzen im Durchschnitt eine Fläche von 1.812 Quadratfuß und stammen aus dem Jahr 1992. Starwood Asset Management erwarb die Immobilien zwischen 2021 und 2022 zu einem Gesamtpreis von 674 Mio. $. Geografisch betrachtet befindet sich fast ein Drittel der Objekte in Georgia, gefolgt von knapp einem Viertel in Arizona und knapp 12 Prozent in Florida.
Innerhalb von Palm Beach County befinden sich 27 dieser Häuser, von denen die meisten laut den Immobilienunterlagen in Lake Worth angesiedelt sind. Diese Refinanzierung erfolgt parallel zu weiteren Aktivitäten von Starwood im Mehrfamilienhaussegment; so erwarb das Unternehmen erst letzte Woche vier bezahlbare Wohnimmobilien im Miami-Dade County für insgesamt 115 Mio. $.
Nomuras Rückkehr auf den US-Markt
Für Nomura stellt diese Transaktion ein bedeutendes Darlehen dar, seit das Unternehmen im vergangenen Jahr nach einer 27-jährigen Pause wieder in den US-Markt eingetreten ist. Als Geschäftsbereich der Nomura Group, einer der führenden japanischen Finanzinstitutionen, trug die Firma bereits in den 1990er Jahren maßgeblich zur Etablierung des CMBS-Systems bei. Vertreter von Starwood lehnten eine Stellungnahme ab, während Vertreter von Nomura auf Anfragen zunächst nicht reagierten.













