Die HAMBORNER REIT AG erweitert die Infrastruktur ihres Immobilienportfolios um zukunftsfähige Mobilitätsangebote. Nach einem Ausschreibungsverfahren für die erste Phase des E-Mobility-Projekts wurde eine Partnerschaft mit ELECTRA, einem europäischen Anbieter von Ladeinfrastruktur, vereinbart. Dieses Vorhaben zielt darauf ab, bedarfsgerechte und wirtschaftlich tragfähige Schnellladeinfrastruktur an ausgewählten Immobilienstandorten zu implementieren.
Die Initialphase des Projekts umfasst 20 Einzelhandelsstandorte in verschiedenen Regionen Deutschlands. Dort ist zunächst die Errichtung von insgesamt 140 Schnellladepunkten vorgesehen. Für eine spätere Entwicklungsphase ist eine Kapazitätserweiterung auf bis zu 248 Ladepunkte geplant. Diese Initiative stellt für HAMBORNER die erstmalige Umsetzung eines umfangreichen, standortübergreifenden Konzepts zur Integration von Schnellladeinfrastruktur innerhalb des eigenen Immobilienbestands dar.
Strategische Bedeutung und Standorte
Sarah Verheyen, Vorständin der HAMBORNER REIT AG, äußerte bezüglich der Maßnahme, dass durch den Ausbau der Ladeinfrastruktur gezielt in die Zukunftsfähigkeit der Standorte investiert werde. Elektromobilität entwickele sich zu einer zunehmend relevanten Infrastrukturleistung im Einzelhandel. Sie betonte, dass die Integration von Schnellladeangeboten die Attraktivität der Immobilien für Besucher steigere, die Wettbewerbsfähigkeit der Mieterstandorte stärke und simultan zusätzliche Wertschöpfungspotenziale für das Portfolio erschließe. Dieses Projekt sei ein weiterer Bestandteil der Strategie, nachhaltige und zukunftsorientierte Immobilienstandorte zu entwickeln.
Der Roll-out dieser ersten Phase erstreckt sich unter anderem auf Einzelhandelsimmobilien in Köln, Berlin, Bonn, Mannheim, Leipzig und Aachen. Die Auswahl der Standorte berücksichtigt die Zugänglichkeit und die Möglichkeit, den Ladevorgang mit dem Einkauf oder anderen alltäglichen Erledigungen zu verbinden.
Kooperation und Umsetzung
ELECTRA verfolgt das Konzept, Lademöglichkeiten dort zu schaffen, wo sich Nutzer ohnehin aufhalten. Paul Tonini, Country Manager Deutschland bei Electra, erklärte, die Standorte der HAMBORNER REIT AG passten sehr gut zu diesem Ansatz. Das Unternehmen strebe an, ein möglichst unkompliziertes, transparentes und verlässliches Ladeerlebnis zu gewährleisten, unter Verzicht auf Umwege und Unsicherheiten. Dazu gehörten klare Preisstrukturen, einfache Bedienung und ein zuverlässiger Ladevorgang.
- —20 Einzelhandelsstandorte in Deutschland für den ersten Ausbau
- —Anfänglich 140 Schnellladepunkte, Erweiterung auf bis zu 248 geplant
- —Standorte in Köln, Berlin, Bonn, Mannheim, Leipzig, Aachen unter anderem betroffen
Durch die Entscheidung für ELECTRA tritt das Projekt nun in die Umsetzungsphase ein. In den kommenden Monaten werden die vertragliche Gestaltung der Kooperation sowie die Vorbereitung der ersten Standorte im Fokus stehen. Dies markiert einen weiteren Schritt in der Modernisierung der Infrastruktur von Einzelhandelsimmobilien in Deutschland.




