Die STRABAG SE hat mittels ihrer Unternehmenseinheit STRABAG Hold Estate den Erwerb des Bürohochhauses „Olivia Star“ in Danzig vollzogen. Bei der Immobilie handelt es sich um das höchste Gebäude innerhalb des Olivia-Centre-Komplexes und zugleich um die größte Büroimmobilie im Ballungsraum der Dreistadt Danzig-Gdynia-Sopot.
Der Büroturm erstreckt sich über 35 Stockwerke und erreicht eine Höhe von 180 Metern. Die Gesamtfläche der modernen Büroflächen beläuft sich auf rund 40.000 m². Die Transaktion wurde als Share Deal strukturiert, wobei Tonsa Commercial als Verkäufer auftrat. Die Vermietungsquote des Objekts liegt bei etwa 98 %, was eine nahezu vollständige Auslastung indiziert. Zu den Mietern zählen internationale Unternehmen wie die Nordea Bank und PwC.
Merkmale der Immobilie und strategische Bedeutung
Über reine Büroflächen hinaus bietet das „Olivia Star“ zusätzliche Ausstattungen. Dazu gehören Konferenzräume, gastronomische Einrichtungen in Form von Restaurants und Bars sowie eine öffentlich zugängliche Aussichtsplattform. Dies unterstreicht den multifunktionalen Charakter des Objektes.
Verena Weingarten, Investmentmanagerin bei STRABAG Hold Estate, kommentierte die Akquisition. Sie führte aus, die Immobilie vereine eine erstklassige Lage, eine hohe Auslastung und starke ESG-Kriterien, was die Übereinstimmung mit der langfristigen Anlagestrategie des Unternehmens belege.
Nachhaltigkeit und technische Standards
Das „Olivia Star“ zeichnet sich durch hohe technische Standards und Nachhaltigkeitsmerkmale aus. Dies äußert sich in energieeffizienten Systemen. Dazu gehören Freie Kühlung, der Einsatz von reversiblen Wärmepumpen sowie geothermische Heiz- und Kühlsysteme. Des Weiteren kommen Lösungen zur Kondensatrückgewinnung zum Einsatz, was den ökologischen Fußabdruck des Gebäudes minimiert.
- —BREEAM-Zertifizierung der Stufe „Exzellent“
- —WELL Health-Safety Rating
Diese Zertifizierungen sind Belege für die starke ESG-Performance der Immobilie und unterstreichen die Bestrebungen, moderne Büroflächen mit Umwelt- und Gesundheitsaspekten zu verbinden.




