Homaris, ein bundesweit tätiger Anbieter von Serviced Apartments, hat sein Portfolio in Berlin erweitert und die K48 Studios in Berlin-Mitte eröffnet. Das Objekt an der Köpenicker Straße 48, nahe Spree und East Side Gallery, umfasst auf sieben Stockwerken rund 3.000 Quadratmeter und 90 moderne Serviced Apartments. Die Fertigstellung und Inbetriebnahme erfolgte im Juni nach einer Bauzeit von dreieinhalb Jahren.
Das Gebäude, entwickelt von Trockland und entworfen vom Architekturbüro Tchoban Voss, war ursprünglich für eine Büronutzung vorgesehen. Homaris hat in Kooperation mit Trockland den Rohbau in ein Serviced-Apartment-Haus transformiert, wodurch ein neues Nutzungskonzept für den Standort etabliert wurde. Marc Pielke, Co-Founder und CEO von Homaris, äußerte sich zur Eröffnung eines weiteren Serviced-Apartment-Hauses in Berlin-Mitte und betonte die Bedeutung des Berliner Marktes für sein Unternehmen. Er hob hervor, dass der Anspruch an Kompaktheit bei gleichzeitig hohem Komfort ein Primat in der Planung der Grundrisse darstelle.
Transformation und Konzeptinnovation
Silke Grabowicz, Architektin bei Homaris, erläuterte die Herausforderung, die architektonische Qualität des Gebäudes in ein stimmiges Apartment-Konzept zu integrieren. Eine entwickelte Hochebene ermöglichte es, die vorhandene Raumhöhe effizient zu nutzen und eine maximale Belegung auf kompakter Fläche zu erzielen. Design und Lichtplanung wurden auf die Schaffung einer individuellen und wohnlichen Atmosphäre in jedem Raum ausgerichtet.
Die Apartments adressieren sowohl Geschäftsreisende als auch private Gäste, die flexible und hochwertige Unterkünfte für kürzere oder längere Aufenthalte suchen. Das Konzept verbindet funktionales, kompaktes Wohnen mit modernem Interieur, digitaler Buchbarkeit und hoher Aufenthaltsqualität. Eine Neuerung im Homaris-Angebot stellen ein 42 Quadratmeter großer Coworking Space im Erdgeschoss sowie ein Community Space mit Lichthof im Untergeschoss dar. Ein extern betriebenes Café ergänzt das Dienstleistungsangebot direkt im Gebäude. Das Objekt ist zudem LEED Platin-zertifiziert, was hohe Standards in Nachhaltigkeit und Ressourceneffizienz dokumentiert.
Die Anpassung der ursprünglichen Planung erfolgte vor dem Hintergrund einer veränderten Marktlage, gekennzeichnet durch eine rückläufige Nachfrage nach konventionellen Büroflächen und einen gestiegenen Bedarf an Wohnraum. Danielle Shapira, Chief Project Officer und Partner bei Trockland, würdigte die Transformation des ehemaligen Bürogebäudes und die Zusammenarbeit mit Homaris, welche das Gebäude mit einem zeitgemäßen Nutzungskonzept bereichert habe. Das Gebäude fügt sich in das urbane Umfeld der Köpenicker Straße ein und schließt an der Ecke Köpenicker Straße und Wilhelmine-Gemberg-Weg eine städtebauliche Lücke.




