Die Bell Management Consultants (BMC) haben nach über zwei Jahrzehnten Analyse des deutschen Immobilienmarktes den ersten Fee Report publiziert. Ziel dieser Publikation ist die Etablierung einer systematischen und vergleichbaren Datengrundlage bezüglich der Gebührenstrukturen in den Bereichen Asset- und Property-Management. Diese Initiative soll für eine erhöhte Transparenz bei allen Akteuren sorgen, die Managementleistungen im Immobilienbereich beauftragen.
Die Analyse umfasste die Daten von 54 Marktteilnehmern und zeigte auf, dass die größten Gebührenbandbreiten insbesondere bei komplexen und transaktionsnahen Dienstleistungen zu verzeichnen sind. Im Gegensatz dazu präsentieren sich die Rahmenbedingungen für Basisvergütungen als vergleichsweise stabil. Diese Differenzierung verdeutlicht die Notwendigkeit einer präzisen Betrachtung der Leistungsumfänge und der damit verbundenen Kostenstrukturen auf dem Immobilienmarkt.
Gebührenschwankungen in spezifischen Leistungsbereichen
Im Asset Management sind die signifikantesten Abweichungen bei Set-up Fees, Leistungen für Capex-Maßnahmen und Refurbishments sowie bei An- und Verkaufstransaktionen festzustellen. Diese Bereiche sind oft durch eine erhöhte Komplexität und einen projektbezogenen Charakter gekennzeichnet, was die beobachteten Gebührenunterschiede erklärt. Im Property Management manifestieren sich die größten Disparitäten bei Zusatzleistungen. Dazu zählen beispielsweise technisches Projektmanagement, Neuvermietungen, Exit Fees oder Consulting-Dienstleistungen, die über die Standardverwaltung hinausgehen.
- —Set-up Fees im Asset Management.
- —Leistungen für Capex- und Refurbishment-Maßnahmen.
- —An- und Verkaufsleistungen im Asset Management.
- —Zusatzleistungen im Property Management, wie technisches Projektmanagement und Neuvermietung.
Dr. Markus G. Bell, Gründer und Geschäftsführer von Bell Management Consultants, betonte, dass mit dem Fee Report erstmals eine belastbare Vergleichsbasis geschaffen werde. Er hob hervor, dass in einem zunehmend kostensensiblen Umfeld die Fähigkeit, Gebührenstrukturen besser einzuordnen und fundierte Entscheidungen zu treffen, wichtig sei. Der Report dient damit nicht als reiner Preisspiegel, sondern soll als Markkompass für Investoren, Bestandshalter sowie Asset- und Property-Management-Unternehmen fungieren, um Orientierung für Ausschreibungen oder Mandatierungen zu bieten.
Erweiterte Transparenz durch RE:PORT
Ergänzend zum Fee Report hat BMC die Plattform RE:PORT entwickelt. Diese ermöglicht es Asset- und Property-Management-Unternehmen, sich mit strukturierten Profilen zu präsentieren und vergleichbar darzustellen. Diese Initiative zielt darauf ab, die auf dem Markt agierenden Unternehmen transparenter zu machen und eine fundierte Auswahl für potenzielle Auftraggeber zu erleichtern. Der Fee Report 2026 ist ab sofort auf Anfrage bei Bell Management Consultants erhältlich.




