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Baustopp für 222 Broadway-Umwandlung nicht wegen 'Sicherheitsproblemen': Entwickler

Die Umwandlung des Bürogebäudes 222 Broadway im Financial District in ein Wohnhaus wurde nach einer Inspektion gestoppt, jedoch laut Entwickler nicht aufgrund von Sicherheitsbedenken.

Baustopp für 222 Broadway-Umwandlung nicht wegen 'Sicherheitsproblemen': Entwickler

Die Welle der Büro-zu-Wohnraum-Umwandlungen in New York City sieht sich mit neuen Herausforderungen konfrontiert, nachdem weniger als einen Monat zuvor bei einem ähnlichen Projekt in Midtown, dem ehemaligen Pfizer-Hauptsitz, Stützen nachgegeben hatten. Letzte Woche verhängte das New York City Department of Buildings (DOB) einen Baustopp für das Projekt an 222 Broadway im Financial District. Dort wandelt GFP Real Estate das ehemalige 31-stöckige Bürogebäude in einen Luxus-Apartmentturm mit 788 Einheiten um.

Die Anordnung, erstmals von The Wall Street Journal berichtet, erfolgte, nachdem städtische Inspektoren feststellten, dass der Generalunternehmer des Projekts, Leeding Builders Group, sowie das Ingenieurbüro DeSimone Consulting Engineers, Risse am neu hinzugefügten 32. Stock des Lower Manhattan-Gebäudes nicht umgehend gemeldet hatten. Ein Sprecher von GFP erklärte, die Risse im obersten Stockwerk seien bereits im März entdeckt und rasch behoben worden. Das Gebäude sei stabil; der Baustopp resultiere aus der Frage, wann der Schaden hätte gemeldet werden müssen, und sei nicht auf „Sicherheitsprobleme“ zurückzuführen, so der Sprecher.

Umgang mit Schäden und Projektfortschritt

Der Entwickler gab an, dass die Vermietung anlaufe und man mit einer Fertigstellung des Projekts innerhalb eines Jahres rechne. Ein Sprecher von GFP verlautbarte, dass „unsere Statiker dieses Problem im März bei der Inspektion sofort identifiziert und behoben haben, und wir hatten anschließend die vorgeschlagenen Reparaturen von einem externen Statiker überprüfen lassen, um sicherzustellen, dass sie sicher abgeschlossen wurden.“ Der Sprecher betonte, dass „zu keinem Zeitpunkt während der Bauarbeiten die Stabilität des Gebäudes beeinträchtigt wurde.“

Das Projekt 222 Broadway ist Teil einer größeren Reihe von Büro-zu-Wohnraum-Projekten in ganz New York City, die insgesamt über 16.000 Einheiten umfassen. Trotz der Schlagzeilen, die aus der Umwandlung des Pfizer-Gebäudes durch MetroLoft und David Werner Real Estate Investment – dem landesweit größten Büro-zu-Wohnraum-Projekt – resultierten, wird laut Commercial Observer nicht erwartet, dass die Kapitalinvestitionen in diese Projekte nachlassen werden.

Leeding Builders Group, DeSimone Consulting Engineers und das DOB haben auf Anfragen nach Kommentaren nicht sofort reagiert. Die Entwicklungsprojekte in New York City bleiben ein zentrales Thema auf dem internationalen Immobilienmarkt und erfordern weiterhin genaue Beobachtung. Die Umwandlung von Büroflächen in Wohnraum wird als eine wichtige Strategie zur Bewältigung des Wohnraummangels betrachtet.

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