- —Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) entwickelt am Hochweg in Ingolstadt ein neues Wohnquartier mit rund 100 bezahlbaren Wohnungen.
- —Den städtebaulichen Wettbewerb gewann das Münchner Büro Lehmann, Tabillion & Castorph.
- —Der Siegerentwurf sieht sechs kompakte, überwiegend viergeschossige Gebäudekörper auf einem gemeinsamen Sockel vor.
Am Hochweg entsteht damit ein Wohnprojekt im Rahmen der bundesweiten Wohnraumoffensive der BImA. Das Vorhaben ist auf eine zügige Realisierung ausgelegt; die Anstalt setzt dafür gezielt auf modulares und serielles Bauen. Das Preisgericht bewertete den Entwurf insbesondere nach städtebaulicher Qualität, Wohnqualität und der Vernetzung mit dem Bestandsquartier.
Die Jury würdigte die Einbindung in den städtebaulichen Kontext und die klare Gebäudekomposition des Entwurfs. Nach der Bewertung soll sich das Quartier sensibel in die Umgebung einfügen und zugleich einen neuen, eigenständigen Stadtbaustein bilden.
Die Planung sieht zwei private Wohnhöfe und einen gemeinschaftlichen Quartiershof vor. Von dort werden die Gebäude erschlossen. Die Kfz-Stellplätze liegen außerhalb der Höfe, wodurch ein autofreies Quartier mit hoher Aufenthaltsqualität entstehen soll.
Zur Nachbarschaft setzt der Entwurf auf einen grünen Puffer zur bestehenden Bebauung, barrierefreie Zugänge sowie Fuß- und Radwege, die das neue Quartier mit dem Bestand verbinden. Nach der Würdigung des Preisgerichts lässt die ausgewogene Gebäudekomposition eine maßstäbliche Urbanität erwarten, von der auch das vorhandene Quartier profitieren soll.
Christoph Gehr, Fachgebietsleiter Immobilienentwicklung Bayern bei der BImA, verwies auf den Anspruch, in Ingolstadt neue, bezahlbare Wohnungen zu schaffen, die modern und nachhaltig sind und eng mit dem bestehenden Stadtquartier verzahnt werden. Die Jury empfiehlt, den Siegerentwurf zur Baurechtsschaffung und anschließenden Realisierung weiterzuentwickeln. Damit beginnt nun die intensive Planungs- und Genehmigungsphase.
- —Die BImA entwickelt am Hochweg in Ingolstadt rund 100 neue Wohnungen.
- —Gewonnen hat das Münchner Büro Lehmann, Tabillion & Castorph.
- —Geplant sind sechs überwiegend viergeschossige Baukörper auf einem gemeinsamen Sockel.
- —Das Quartier soll autofrei, barrierefrei und eng mit dem Bestand vernetzt werden.




