Eine Schweizer Vorsorgekasse hat die Seniorenresidenz Mirabilis im Landkreis Schaumburg erworben. Verkäufer ist die Specht Gruppe. Die Transaktion, deren Kaufpreis vertraulich behandelt wird, wurde als Asset-Deal strukturiert. Die Immobilie befindet sich in Nienstädt und wurde im Jahr 2025 fertiggestellt.
Das Objekt ist bereits in Betrieb und umfasst 97 stationäre Pflegeplätze. Es ist über einen langfristigen Mietvertrag von 25 Jahren an eine Tochtergesellschaft der Specht Gruppe vermietet, die auch als Betreiberin der Einrichtung fungiert. Diese Betriebsstruktur gewährleistet eine langfristige Stabilität für das Investment.
Nachhaltigkeit und Marktaussichten
Die Seniorenresidenz entspricht hohen Standards in Bezug auf Energieeffizienz und Nachhaltigkeit. Sie wurde gemäß dem KfW-40-Standard errichtet und verfügt über eine Photovoltaikanlage sowie eine Luft-Wasser-Wärmepumpe. Diese Ausstattungsmerkmale tragen den gestiegenen ESG-Anforderungen Rechnung, die von institutionellen Investoren zunehmend gestellt werden.
Rolf Specht, Gründer und geschäftsführender Gesellschafter der Specht Gruppe, äußerte sich zur Transaktion. Zusammen mit Geschäftsführer Frank Markus realisierte er den Verkauf. Specht stellte fest, dass nach einer Phase der Zurückhaltung die Investitionsbereitschaft institutioneller Anleger für qualitativ hochwertige Objekte mit langfristig gesicherten Betreiberstrukturen wieder zunehme. Die Entscheidung der Schweizer Vorsorgekasse für dieses Investment bestätige das Vertrauen in die Assetklasse Pflege.
- —Objekt: Seniorenresidenz Mirabilis, Nienstädt, Landkreis Schaumburg
- —Anzahl Pflegeplätze: 97
- —Baustandard: KfW-40
- —Mietvertragsdauer: 25 Jahre
Angesichts des demografischen Wandels bleibt der Bedarf an modernen Pflegeangeboten hoch. Die Beteiligten blicken daher positiv auf die weitere Entwicklung des Marktes für Pflegeimmobilien.




