Die Schroder Real Estate Kapitalverwaltungsgesellschaft (KVG), eine Unternehmenseinheit von Schroders Capital, hat das Märkische Quartier, ein Büroensemble in zentraler Dortmunder Innenstadtlage, an die Stadt Dortmund veräußert. Die Stadt Dortmund war bereits der größte Mieter des Objekts und wird durch diese Transaktion nun auch Eigentümerin der Immobilie.
Das Märkische Quartier ist im Dortmunder Behördenviertel positioniert und befindet sich in direkter Nähe zur Innenstadt. Die Immobilie umfasst drei freistehende Gebäude mit einer Gesamtmietfläche von circa 22.900 Quadratmetern. Der Vermietungsstand der Liegenschaft liegt bei rund 98 Prozent, was eine nahezu vollständige Auslastung bedeutet. Ein Mieteranteil von rund 72 Prozent entfällt auf die öffentliche Hand, zu der die Stadt Dortmund als Hauptmieterin sowie das Land Nordrhein-Westfalen zählen. Der verbleibende Mieteranteil setzt sich aus unterschiedlichen privaten Nutzern zusammen.
Objektmerkmale und strategischer Hintergrund
Die Gebäude des Märkischen Quartiers zeichnen sich durch moderne und flexibel gestaltbare Büroflächen aus. Des Weiteren profitiert der Standort von einer vorteilhaften Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr; die nächste U-Bahn-Station ist nur wenige Meter entfernt gelegen. Zum Objekt gehören etwa 400 Stellplätze, die eine Ladeinfrastruktur für Elektromobilität aufweisen. Die Liegenschaft wurde in den vergangenen Jahren kontinuierlich an aktuelle Anforderungen angepasst und modernisiert.
Mit dem Erwerb des Märkischen Quartiers sichert sich die Stadt Dortmund langfristig einen zentralen Verwaltungsstandort in ihrer Innenstadt. Diese Akquisition entspricht der städtischen Strategie, Fachbereiche vermehrt in stadteigenen Büroimmobilien zu konsolidieren. Für Schroder Real Estate wurde diese Transaktion von Colliers und Mayer Brown beratend begleitet.
Nils Heetmeyer, Geschäftsführer der Schroder Real Estate KVG mbH, äußerte, dass die Transaktion der Investmentstrategie des Unternehmens entspricht, nach erfolgreicher Umsetzung des Business Plans einen attraktiven Exit zu erzielen. Er bezeichnete den Verkauf als eine konsequente und sinnvolle Lösung und schloss dies mit dem Hinweis, dass auch in einem anspruchsvollen Marktumfeld unter bestimmten Voraussetzungen erfolgreiche Transaktionen realisierbar sind.




