Die Finanzierungsrunde für reltix, ein im PropTech-Sektor tätiges Unternehmen aus Düsseldorf, ist mit einem Volumen von 3 Millionen Euro erfolgreich beendet worden. Diese Transaktion unterstreicht das Vertrauen in das Geschäftsmodell und die technologische Ausrichtung des Unternehmens, welches sich auf die Weiterentwicklung der Immobilienverwaltung durch künstliche Intelligenz konzentriert.
Nur ein Jahr nach seiner Gründung verwaltet reltix bereits über 4.000 Wohn- und Gewerbeeinheiten. Das Unternehmen weist einen Annual Recurring Revenue (ARR) von über 1 Million Euro aus und beschäftigt mehr als 30 Mitarbeiter an den Standorten Düsseldorf und Essen. Eine Expansion nach Frankfurt am Main erfolgte im Sommer 2026, wo bereits erste Mandate akquiriert werden konnten. Die technologische Lösung des Unternehmens, die KI-native Hausverwaltungsplattform centrix, soll eine tiefgreifende Transformation im Bereich der Immobilienverwaltung bewirken.
Technologischer Ansatz und Marktpositionierung
Der Kern des reltix-Geschäftsmodells ist die selbstverwaltende KI-Plattform centrix, welche das durch operative Verwaltungstätigkeiten generierte Daten- und Prozesswissen systematisch sammelt. Dieser Ansatz geht über klassische Softwarelösungen hinaus, indem er komplexe Prozesse, wie Jahresabrechnungen, in einfache Systemabfragen überführt. Anfragen von Mietern oder Eigentümern werden direkt in der Software durch den Verwalter oder über einen KI-Assistenten per Telefon beziehungsweise im Kundenportal gelöst, ohne eine Weiterleitung an Dritte zu erfordern. Kunden schließen neben Wohnungseigentümergemeinschaften und privaten Eigentümern auch Family Offices, Asset Manager, Entwickler und größere Bestandshalter ein.
Die strategische Ausrichtung von reltix zielt darauf ab, die Schnittstelle zwischen Immobilieneigentümern und sämtlichen immobilienspezifischen Dienstleistungen zu bilden. Dies umfasst Bereiche wie Banking, Energieversorgung bis hin zu umfassenden Sanierungsarbeiten. centrix soll sich somit zu einem umfassenden Betriebssystem für die gesamte Immobilienbranche entwickeln, über das alle relevanten Prozesse abgewickelt und Dienstleister integriert werden können.
Zukunftsperspektiven und Ambitionen
Léon Alex Bamesreiter, Co-Founder von reltix, äußerte, dass das Unternehmen die Immobilienverwaltung als fundamentale Infrastruktur einer gesamten Branche verstehe. Die erfolgte Finanzierung ermögliche die beschleunigte Weiterentwicklung von centrix, den Ausbau des Teams sowie die Erschließung weiterer Märkte. Langfristig besteht das Ziel, eine technologische Grundlage zu schaffen, welche die derzeit fragmentierte Immobilienbranche in ein funktionierendes Ökosystem überführt. Unternehmensangaben zufolge ermöglicht die technologische Infrastruktur eine signifikant schnellere Bearbeitung von Kundenanfragen und eine höhere Effizienz im operativen Management.




