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Newmark übertrifft Ergebnisprognosen durch 16% Steigerung im Kapitalmarktgeschäft

Newmark hat seine Ergebnisprognosen für das zweite Quartal des Geschäftsjahres 2026 übertroffen, unterstützt durch ein robustes Kapitalmarktgeschäft und ein Umsatzwachstum von 17 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Newmark übertrifft Ergebnisprognosen durch 16% Steigerung im Kapitalmarktgeschäft

Newmark setzte seinen Erfolgskurs im Jahr 2026 als führendes globales Immobilienberatungsunternehmen fort, indem es die Ergebnisprognosen bereits das zweite Quartal in Folge übertraf. Maßgeblich hierfür war eine deutliche Belebung im Kapitalmarktgeschäft des Unternehmens.

Das Unternehmen verzeichnete für das zweite Quartal einen bereinigten Gewinn pro Aktie von 39 Cents. Damit übertraf es die Schätzungen der Wall Street, die bei 38 Cents lagen. Der Umsatz stieg im Jahresvergleich um 17 Prozent auf 884 Millionen US-Dollar und markierte damit einen Rekord für Newmark in einem zweiten Quartal. Diese Zahl lag ebenfalls über den Analystenschätzungen von 852,28 Millionen US-Dollar.

Starkes Wachstum und strategische Ausrichtung

Barry Gosin, CEO von Newmark, äußerte sich während einer Telefonkonferenz zu den Ergebnissen des zweiten Quartals optimistisch: „Angesichts der starken Ergebnisse von Newmark und der gesunden Transaktionspipeline erwarten wir für 2026 weiterhin ein zweistelliges Wachstum bei Umsatz und Ergebnis im dritten Jahr in Folge.“ Er betonte zudem, dass Investitionen in wiederkehrende Einnahmengeschäftsfelder, die anhaltende internationale Expansion, sich verbessernde Branchenfundamentaldaten sowie die qualifizierten Fachkräfte des Unternehmens den langfristigen Wachstumskurs und Marktanteilsgewinne von Newmark vorantreiben werden.

Die Einnahmen aus Kapitalmarktgeschäften stiegen um 16 Prozent. Newmark führte dies auf einen erheblichen Anstieg der Investitionstätigkeit im Mehrfamilienhaussektor zurück, insbesondere bei Objekten für Senioren und bezahlbaren Wohnraum. Gosin hob hervor, dass Newmark die Nummer 1 unter den Investment-Sales-Plattformen im Bereich bezahlbaren Wohnraums sei. Ein großer Prozentsatz dieses Portfolios bestehe aus Immobilien, die durch Section 8 und Low-Income Housing Tax Credits unterstützt werden. Er betonte, dass der bezahlbare Wohnraum aufgrund der überparteilichen politischen Unterstützung in Washington, D.C., zur Bewältigung der Erschwinglichkeitsproblematik starke Rückenwinde erfährt. Gosin erklärte, dass die Bedeutung des bezahlbaren Wohnungsbaus zwischen Demokraten und Republikanern unumstritten sei. Newmark habe dieses Segment vorausschauend aufgegriffen, ähnlich wie vor zwei, drei Jahren die Rechenzentren, was dem Unternehmen nun im Mehrfamiliensegment zusätzlichen Schwung verleihe.

Die Zuwächse im Kapitalmarktgeschäft von Newmark durch Verkäufe wurden teilweise durch geringere Debt-Origination-Platzierungen ausgeglichen. Das Unternehmen führte dies jedoch auf einen historischen Anstieg von 135 Prozent im zweiten Quartal 2025 zurück. Newmark gab an, dass die Gesamtverschuldungsvolumina im ersten Halbjahr 2026, kombiniert aus dem ersten und zweiten Quartal, um 26,7 Prozent gegenüber dem ersten Halbjahr 2025 gestiegen sind.

Erfolge im Leasinggeschäft und Markttrends

Im Leasinggeschäft schnitt Newmark im zweiten Quartal ebenfalls hervorragend ab. Die Leasinggebühren stiegen um 17,2 Prozent auf 278 Millionen US-Dollar, begünstigt durch eine erhöhte Aktivität im Bürosektor. Unternehmen aus den Bereichen KI, Technologie und Finanzdienstleistungen suchten verstärkt nach expandierenden Flächen. Newmark verzeichnete „erheblich höhere“ Büro-Leasingvolumina in New York City, der San Francisco Bay Area und Los Angeles.

Lou Alvarado, Chief Operating Officer bei Newmark, stellte fest, dass es nicht nur bei Class-A-Immobilien, sondern auch bei älteren Gebäuden starke Wachstumschancen im Leasing gibt. Dies sei auf den Trend zur 'Flucht in Qualität' auf dem Büromarkt zurückzuführen. Er erläuterte, dass Immobilienbesitzer ihre Bestände modernisieren, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Daher würden auch Objekte der Klasse B angesehen und mit Annehmlichkeiten ausgestattet, um mit A-Immobilien konkurrieren zu können. Alvarado ergänzte, dass es weiterhin eine Nachfrage nach B- und C-Immobilien von Mietern gebe, die sich die Preise für A-Objekte nicht leisten können. Diese Gebäude würden weiterhin ein gewisses Volumen generieren, der Großteil der Aktivität konzentriere sich jedoch auf die A-Klasse.

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