Für das Wohnquartier Parkside Lerchenauer Feld wurde gestern der Grundstein gelegt. An der Zeremonie beteiligten sich die Bayerische Hausbau Development, Münchens Stadtbaurätin Prof. Dr. (Univ. Florenz) Elisabeth Merk sowie Florian Schörghuber, CEO der Schörghuber Gruppe, in Anwesenheit weiterer Vertreter aus Politik, Verwaltung und Immobilienwirtschaft. Diese Grundsteinlegung markiert einen wesentlichen Entwicklungsschritt für das Projekt im Münchner Norden nach dem Abschluss der Erd- und Tiefbauarbeiten.
Das Lerchenauer Feld zählt mit einem Projektvolumen von circa 1.650 Wohnungen zu den bedeutenden Quartiersentwicklungen im nördlichen Stadtgebiet. Neben dem Wohnraum sind ein Gymnasium, eine Grundschule, sechs Kindertagesstätten sowie Nahversorgungseinrichtungen geplant. Zusätzlich werden etwa 32.000 Quadratmeter öffentliche Grünflächen entstehen. Das städtebauliche Konzept zielt auf ein gemischt genutztes Stadtquartier ab, das kurze Wege und eine leistungsfähige soziale Infrastruktur bereitstellen soll.
Städtebauliches Konzept und Umfang der Bebauung
Das städtebauliche Konzept des Parkside Lerchenauer Feldes verbindet urbane Dichte mit großzügigen Freiräumen. Die Struktur des Quartiers zeichnet sich durch locker angeordnete Gebäude, begrünte Innenhöfe und einen zentralen Grünzug aus. Dies soll eine klare räumliche Gliederung ermöglichen und eine Verbindung von Wohnen, Begegnung und Erholung gewährleisten. Die Bayerische Hausbau Development verantwortet die Entwicklung von drei Baufeldern innerhalb des neuen Stadtquartiers. Auf diesen Baufeldern sind nach der derzeitigen Planung etwa 600 Wohnungen mit einer Gesamtfläche von 34.000 Quadratmetern vorgesehen. Der erste Bauabschnitt umfasst die Realisierung von 165 Wohnungen sowie einer Kindertagesstätte.
Gordon Gorski, CEO der Bayerischen Hausbau Development, äußerte, dass ein Projekt dieser Dimension einen langen Realisierungszeitraum erfordere, weshalb die Grundsteinlegung von besonderer Bedeutung sei. Er betonte, dass aus einem gemeinsamen Plan ein Quartier entstehen werde, das München über Jahrzehnte hinweg prägen wird. Gorski unterstrich die Notwendigkeit von Wohnraum in München und verwies auf die über 72-jährige Tätigkeit der Bayerischen Hausbau Development als Partner der Stadt im Bauwesen.
Vision eines urbanen Zukunftsquartiers
Prof. Dr. (Univ. Florenz) Elisabeth Merk, Stadtbaurätin der Landeshauptstadt München, hob hervor, dass München neue Quartiere benötige, die über reinen Wohnraum hinaus Angebote in den Bereichen Bildung, Freiräume, Mobilität, Soziales und Nahversorgung integrieren. Am Lerchenauer Feld finde sich dieser Anspruch an eine nachhaltige Stadtentwicklung vorbildlich wieder. Sie bezeichnete die Grundsteinlegung als ein wichtiges Signal für die Schaffung eines urbanen und lebenswerten Zukunftsquartiers. Florian Schörghuber, CEO der Schörghuber Gruppe, bekräftigte die Investitionen in München und Deutschland als Ausdruck des Vertrauens in die Stärke des Standorts. Er führte die erfolgreichen Unternehmen, die Wissenschaftslandschaft und das kulturelle Leben Münchens an sowie die Bereitschaft der Akteure, Hürden für Investitionen gemeinsam zu überwinden, als Grundlage für solche Entwicklungen.




