CLS Holdings plc verfolgt eine strategische Weiterentwicklung des deutschen Immobilienportfolios, indem das "Maximilianforum" in Martinsried, einem Ortsteil von Planegg bei München, zu einem spezialisierten Life-Science-Hub umgestaltet wird. Diese Neuausrichtung adressiert die steigende Nachfrage nach Labor- und Büroflächen in einem der bedeutendsten Biotechnologie-Standorte Europas und ermöglicht eine Diversifizierung der Nutzung innerhalb der Immobilie sowie des Gesamtportfolios von CLS.
Das "Maximilianforum" umfasst eine Gesamtfläche von rund 13.900 Quadratmetern, verteilt auf drei Gebäude. Die bestehende Struktur beinhaltet bereits Büro-, Labor- und Lagerflächen und ist in einem campusartigen Layout organisiert. Die Repositionierung sieht die Entwicklung freistehender Flächen vor, die gezielt auf die Anforderungen kleinerer und mittlerer Unternehmen innerhalb der Life-Science-Branche zugeschnitten werden sollen.
Konzeption des Life-Science-Hubs
Die geplante Neukonzeption des "Maximilianforums" integriert verschiedene Nutzungskonzepte, um ein umfassendes Ökosystem für Life-Science-Unternehmen zu schaffen. Vorgesehen sind unter anderem ein flexibles Co-Laboratory-Angebot, welches Start-ups und wachsenden Unternehmen gemeinschaftlich nutzbare Laborflächen bereitstellt. Darüber hinaus werden individuelle Laborflächen der Sicherheitsstufen BSL-1 und BSL-2 berücksichtigt. Moderne Büroflächen sowie gemischt genutzte Bereiche sollen die Aufenthaltsqualität, den Austausch und das Nutzererlebnis fördern. Dazu zählen beispielsweise Flächen für Gastronomie, Entspannung, kreative Tätigkeiten oder sportliche Aktivitäten.
Rolf Mensing, Head of Germany bei CLS Holdings plc, äußerte, dass CLS mit dem "Maximilianforum" einen Zukunftsmarkt erschließe, der über die klassische Büroflächennachfrage hinausreiche. Er hob hervor, dass Martinsried ein herausragender Life-Science-Standort in Europa sei, begünstigt durch die Nähe zum Innovations- und Gründerzentrum Biotechnologie (IZB), die hohe wissenschaftliche Intensität sowie weitere Investitionen des Freistaats Bayern. Die bevorstehende Anbindung an das Münchner U-Bahn-Netz schaffe ein vorteilhaftes Umfeld für innovative Unternehmen.
Standortvorteile und strategische Bedeutung
Martinsried zählt zu den zentralen Life-Science-Clustern in Europa. Das Innovations- und Gründerzentrum Biotechnologie (IZB) dient als Ankerpunkt und ist lediglich rund 700 Meter entfernt. Der Freistaat Bayern unterstützt den Ausbau des Campus mittels Investitionen von bis zu 500 Millionen Euro in den kommenden Jahren. Ein relevanter Infrastrukturvorteil ist die geplante Verlängerung der U6 nach Martinsried, deren Fertigstellung für Ende 2027 prognostiziert wird. Die künftige Endhaltestelle wird fußläufig etwa 500 Meter vom "Maximilianforum" entfernt liegen. Diese Entwicklung wird die Attraktivität des Standortes zusätzlich steigern.
- —Martinsried zählt zu den bedeutendsten Life-Science-Clustern Europas.
- —Nähe zum Innovations- und Gründerzentrum Biotechnologie (IZB, ca. 700 m entfernt).
- —Investitionen des Freistaats Bayern von bis zu 500 Millionen Euro in den Standort.
- —Verlängerung der U6 nach Martinsried, Fertigstellung für Ende 2027 erwartet (Endhaltestelle ca. 500 m entfernt).
Einar Osterhage, Head of German Asset Management bei CLS Holdings plc, bezeichnete das Projekt als beispielhaft für das aktive Asset Management von CLS. Er betonte, dass freie Flächen nicht nur nachentwickelt, sondern konsequent an den Bedürfnissen zukünftiger Nutzer ausgerichtet würden. Durch das flexible Co-Laboratory-Angebot und ergänzende Mixed-Use-Komponenten werde im "Maximilianforum" ein zeitgemäßes Umfeld für Life-Science-Unternehmen geschaffen. Dies realisiere einen weiteren Baustein für die Hybridisierung des Deutschlandportfolios von CLS.




