Das Innovationsfestival NEW bauhaus, das vom 2. bis 3. September in Weimar stattfindet, wird von Bundesministerin Verena Hubertz, zuständig für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen, als Schirmherrin begleitet. Diese Unterstützung unterstreicht die Relevanz der Veranstaltung für den interdisziplinären Diskurs im Bausektor. Parallel dazu betont Thüringens Ministerpräsident Mario Voigt die Bedeutung dieses Forums für den Austausch über zukünftige Bauweisen. Die gemeinsame Aufmerksamkeit von Bund und Freistaat hebt somit die Funktion des Festivals als maßgebliche Plattform für die zukünftige Ausrichtung des Bauwesens hervor.
Das NEW bauhaus Festival dient als Dialogplattform, die verschiedene Akteure aus den Bereichen Architektur, Stadtplanung, Bau- und Immobilienwirtschaft, Wissenschaft, Politik und Kreativwirtschaft zusammenführt. Der Fokus liegt auf der Entwicklung von Lösungen zur Transformation der gebauten Umwelt. Das Themenspektrum reicht von nachhaltigen Baustoffen über Digitalisierung und Kreislaufwirtschaft bis hin zu gesellschaftlichen, philosophischen und wirtschaftlichen Aspekten. Kunst und Kultur sind ebenfalls integraler Bestandteil des Programms.
Politische Wertschätzung und Programminhalte
Michael Kynast, Geschäftsführer der Messe Erfurt GmbH und Veranstalter des NEW bauhaus, bewertet die Übernahme der Schirmherrschaft durch Bundesministerin Hubertz und die Unterstützung durch Ministerpräsident Voigt als ein deutliches Signal für die Bedeutung des Formats. Er hebt hervor, dass NEW bauhaus als Treffpunkt für Ideen, Innovationen und unterschiedliche Perspektiven konzipiert ist. Die Schaffung eines solchen Raumes für den interdisziplinären Austausch ist nach seiner Auffassung essenziell, um zukünftige Lösungen für die gebaute Umwelt zu generieren.
Ministerpräsident Voigt würdigt in einem offiziellen Schreiben die Entwicklung des Festivals und dessen Etablierung als übergreifende Plattform für den interdisziplinären Austausch zur Zukunft des Bauens. Die erstmalige Durchführung der NEW bauhaus VISIONALE im vergangenen Jahr habe bei Architektur, Stadtplanung, Bau- und Immobilienwirtschaft, Kreativwirtschaft, Wissenschaft und Politik eine außerordentlich positive Resonanz erfahren und die Relevanz des Themas bestätigt.
Bundesbauministerin Hubertz begründet ihre Schirmherrschaft mit den Impulsen, die das Festival setzt. Sie betont die Stärke Thüringens als Innovations-, Wissenschafts- und Kommunikationsstandort. Das Festival präsentiere auch in diesem Jahr ein vielfältiges Programm, das neue Dialogplattformen und ein ansprechendes Festival-Flair für interdisziplinären Austausch und Vernetzung biete. Ziel sei die Förderung der Wohnungs-, Städtebau- und Bauwende. Die Bundesministerin kündigte eine intensive fachliche Begleitung der Veranstaltung durch ihr Ministerium an. Staatssekretär Dr. Olaf Joachim wird sie bei der Eröffnung vertreten. Erstmals beteiligen sich alle drei Fachabteilungen des Bundesministeriums – Wohnen, Städtebau und Bauwesen – aktiv am Wissenstransfer während des Festivals.
Ambitionierte Ziele des Festivals
Michael Rücker, Festivaldirektor von NEW bauhaus, formuliert den Anspruch, Debatten nicht nur zu spiegeln, sondern konsequent voranzutreiben. Die manifeste Unterstützung der Politik auf Bundes- und Landesebene bestärkt den Veranstalter in seinem Ziel, eine Plattform zu etablieren, auf der Ideen, Projekte und Individuen zusammenwirken, um die Zukunft des Bauens aktiv zu gestalten.




