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Industria legt rekonzipierten Immobilien-Spezialfonds auf

Die INDUSTRIA, ein Immobilienmanager aus Frankfurt am Main und Teil der Becken-Gruppe, hat eine angepasste Variante des offenen Immobilien-Spezialfonds ‚Industria Wohnen Deutschland VIII‘ für institutionelle Investoren an den Markt gebracht, nachdem der Vorgängerfonds erfolgreich abgeschlossen wurde.

Industria legt rekonzipierten Immobilien-Spezialfonds auf

Die Frankfurter Immobilienfirma INDUSTRIA, als Teil der Becken-Gruppe, hat den ‚Industria Wohnen Deutschland VIII‘ als offenen Immobilien-Spezialfonds neu aufgelegt. Diese Maßnahme folgt auf den erfolgreichen Abschluss der Investitionsphase des vorherigen Fonds, des „Wohnen Deutschland VII“. Für den neuen Spezialfonds strebt die INDUSTRIA ein Eigenkapitalvolumen von 200 bis 300 Millionen Euro bei institutionellen Investoren an. Das angestrebte Gesamtfondsvolumen wird dabei auf 300 bis 500 Millionen Euro beziffert. Eine durchschnittliche Zielausschüttungsrendite von mindestens 4,0 Prozent p.a. wurde kommuniziert.

Der Fonds ist konzipiert für Investitionen in Neubau- und Bestandsimmobilien. Eine Beimischung von Objekten, die mittels serieller oder modularer Bauweise errichtet wurden, ist ebenfalls vorgesehen. Die IntReal International Real Estate Kapitalverwaltungsgesellschaft übernimmt die Funktion der Service-KVG für diesen Fonds. Die ursprüngliche Konzeption des Fonds erfolgte bereits im Jahr 2022, wurde jedoch aufgrund veränderter Marktparameter zwischenzeitlich modifiziert und neu positioniert.

Nachhaltigkeit und Anlagestrategie

Thomas Wirtz FRICS, Geschäftsführer der INDUSTRIA Immobilien, erläuterte, dass der Fonds die Anforderungen gemäß Artikel 8 der Offenlegungsverordnung erfüllt. Hierfür wurden spezifische ökologische Merkmale für die zu erwerbenden Objekte definiert. Diese sollen eine Einhaltung der regulatorischen Vorgaben sicherstellen und gleichzeitig der INDUSTRIA als Asset Manager ausreichend Gestaltungsspielraum für die Nutzung von Marktchancen bieten. Beispielsweise muss ein festgelegter Anteil der Wohnimmobilien die Energieeffizienzklasse B oder besser aufweisen.

Für Objekte, deren Energieeffizienzklasse zum Zeitpunkt des Erwerbs unterhalb dieser Kategorie liegt, besteht die Möglichkeit, innerhalb der ersten fünf Jahre nach dem Ankauf durch geeignete Maßnahmen eine signifikante Verbesserung der energetischen Anforderungen zu erzielen. Diese Flexibilität soll es ermöglichen, auch Bestandsimmobilien, die Potenzial für energetische Optimierungen aufweisen, in das Portfolio zu integrieren.

Die Konzeption des Fonds basiert auch auf den Ergebnissen der Investorenumfrage ‚INDUSTRIA Wohninvestmenttrends‘ aus dem Frühjahr 2026. Diese Befragung identifizierte eine Kombination aus Bestands- und Neubauimmobilien als die präferierte Strategie für Wohninvestments bei rund 42 Prozent der Befragten. Herr Wirtz betonte, dass der Neufonds hinsichtlich seiner Risikostrategie – Core/Core+ – und der Höhe der Ausschüttung die aktuellen Nachfragen der Anleger abbildet.

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