Der offizielle Baubeginn für den Schulcampus Eberswalde datiert auf Montag, den 6. Juli 2026, markiert durch einen symbolischen ersten Spatenstich des Landkreises Barnim. Das Projekt, welches eine Investition im mittleren zweistelligen Millionenbereich darstellt, soll eine moderne Infrastruktur für Bildungseinrichtungen schaffen. Beteiligt an diesem Vorhaben ist das Bau- und Dienstleistungsunternehmen Goldbeck, das als Realisierungspartner agiert.
Die Planungen für den Schulcampus umfassen das Oberstufenzentrum I Barnim und die Tobias-Seiler-Oberschule. Diese sollen auf einem ehemaligen Klinikgelände in der Triftstraße in Eberswalde konzentriert werden. Die Realisierung erfolgt in zwei Phasen, um den regulären Schulbetrieb während der Bauzeit aufrechtzuerhalten. Die erste Bauphase konzentriert sich auf die Errichtung von Neubauten für das Oberstufenzentrum I, welches Platz für 1.900 Schüler bieten wird.
Umfang und Zeitplan der Entwicklungen
Die neuen Gebäude des Oberstufenzentrums I umfassen drei separate Bauteile. Ein Hauptgebäude, das die Bereiche Gesundheit, Soziales und technische Berufe beherbergen wird, sowie ein Werkstatt- beziehungsweise Laborgebäude und eine Dreifelder-Sporthalle gehören zu diesem Komplex. Nach der Fertigstellung und Inbetriebnahme dieser ersten Phase ist geplant, die bestehenden Gebäude des Oberstufenzentrums I abzureißen, um in einem zweiten Bauabschnitt die Tobias-Seiler-Oberschule zu errichten. Die Oberschule wird darauf ausgelegt sein, 672 Schüler zu beschulen.
Die Fertigstellung der Neubauten für das Oberstufenzentrum I ist für Frühjahr 2028 avisiert. Anschließend soll die Tobias-Seiler-Oberschule bis zum Jahr 2030 abgeschlossen werden. Dieses Projekt unterstreicht die Notwendigkeit zur Modernisierung und Erweiterung der Bildungsinfrastruktur in der Region und stellt einen signifikanten Beitrag zur langfristigen Entwicklung des Landkreises Barnim dar. Die Zusammenarbeit zwischen dem öffentlichen Sektor und privaten Bauunternehmen wie Goldbeck ist hierbei ein wesentlicher Faktor für die erfolgreiche Umsetzung.
Strukturelle Bedeutung des Campus
Der Schulcampus Eberswalde repräsentiert eine strukturelle Verbesserung für die Bildungslandschaft im Landkreis Barnim. Durch die Bündelung zweier wichtiger Bildungseinrichtungen an einem Standort werden Synergien geschaffen und eine effizientere Nutzung der Ressourcen ermöglicht. Die architektonische Gestaltung und funktionale Ausrichtung der Neubauten sind darauf ausgelegt, moderne Lernumgebungen zu schaffen, die den aktuellen pädagogischen Anforderungen entsprechen und eine zukunftsorientierte Ausbildung unterstützen. Die Gesamtinvestition verdeutlicht das Engagement des Landkreises Barnim in die Bildung und die regionale Entwicklung.




