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ESPG AG veröffentlicht positives Jahresergebnis für 2025 mit gestärkter Ertragskraft

Die European Science Park Group (ESPG AG) schloss das Geschäftsjahr 2025 mit einem deutlich positiven Konzernergebnis von 2,3 Millionen Euro ab, was eine signifikante Verbesserung der Ertragslage und eine gefestigte finanzielle Basis dokumentiert.

ESPG AG veröffentlicht positives Jahresergebnis für 2025 mit gestärkter Ertragskraft

Die European Science Park Group (ESPG AG), spezialisiert auf Immobilien innerhalb von Wissenschaftsparks, hat ihren Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2025 präsentiert. Die finalen Geschäftszahlen bestätigen die vorläufigen Angaben und weisen ein positives Konzernergebnis von 2,3 Millionen Euro aus. Der Konzernabschluss wurde mit einem uneingeschränkten Prüfungsvermerk versehen, was die Konsolidierung der finanziellen Situation des Unternehmens nach einer Phase der Neuordnung unterstreicht.

Ralf Nöcker, Vorstand der ESPG AG, kommentierte diese Entwicklung mit dem Hinweis auf die positive Fortsetzung des eingeschlagenen Weges der vergangenen zwei Jahre. Er betonte, dass die finanzielle Neuordnung eine solide Ausgangsposition für die gezielte Förderung von Projekten geschaffen habe. Mit dem Portfolio an Science Parks, dem erwirtschafteten Jahresüberschuss und einem stabilen Loan-to-Value (LTV) Verhältnis sieht sich das Unternehmen für die nächste Phase der Unternehmensentwicklung gut positioniert. Zu dieser Strategie gehört auch die aktive Nutzung von Marktchancen sowie die konsequente Umsetzung von Portfoliomaßnahmen, einschließlich der Einstufung eines Objekts als zur Veräußerung bestimmt.

Finanzielle Kennzahlen belegen Stärkung

Im Geschäftsjahr 2025 erzielte die ESPG AG Erträge aus der Immobilienbewirtschaftung in Höhe von 18,0 Millionen Euro, was eine Steigerung gegenüber dem Vorjahreswert von 16,4 Millionen Euro darstellt. Das Ergebnis aus der Immobilienbewirtschaftung verbesserte sich von 7,3 Millionen Euro im Jahr 2024 auf 11,6 Millionen Euro. Ein einmaliger Effekt aus der Beendigung eines größeren Mietvertrages trug zusätzlich positiv zum Ergebnis bei. Diese Entwicklung signalisiert, dass die initiierten Maßnahmen zur operativen Stabilisierung und gezielten Weiterentwicklung des Portfolios im Berichtsjahr wirksam waren.

Die Verbesserung der finanziellen Situation zeigt sich ferner in anderen wesentlichen Kennzahlen. Das EBIT der ESPG AG erreichte, einschließlich des Einmaleffekts, 9,5 Millionen Euro, nachdem das Vorjahr noch ein negatives Ergebnis vor Zinsen und Steuern von -11,2 Millionen Euro auswies. Das Konzernergebnis stieg auf 2,3 Millionen Euro; ohne Berücksichtigung des Einmaleffekts lag es bei 0,7 Millionen Euro. Dies markiert eine klare Abkehr vom Vorjahreswert von -24,8 Millionen Euro, der maßgeblich durch Restrukturierungsaktivitäten geprägt war. Das Eigenkapital betrug zum Bilanzstichtag 83,7 Millionen Euro, leicht über dem Wert von 79,5 Millionen Euro Ende 2024, nach Berücksichtigung der finanziellen Neuordnung. Die liquiden Mittel erhöhten sich zum Jahresende 2025 auf 4,7 Millionen Euro von 2,3 Millionen Euro im Vorjahr.

Christian Fendel, Director of Finance der ESPG AG, hob hervor, dass ein LTV von 57,4 Prozent eine hohe finanzielle Stabilität für die ESPG AG bedeutet. Diese Position eröffnet Flexibilität für weitere Investitionen in die Science Parks zur gezielten Immobilienentwicklung. Aktuell führt das Unternehmen Gespräche über die Prolongation und Gewinnung zusätzlicher Darlehen zu tragfähigen Konditionen, um die weitere Entwicklung des Portfolios auf einer verlässlichen Finanzierungsbasis sicherzustellen.

Strategische Ausrichtung und Marktanalyse

Zum 31. Dezember 2025 umfasste das Portfolio der ESPG AG 16 Science Parks mit einem Gesamtwert von etwa 215 Millionen Euro. Die strategische Ausrichtung des Unternehmens bleibt auf die gezielte Weiterentwicklung des bestehenden Immobilienportfolios in Richtung Wissenschaftsparks fokussiert, mit dem Ziel, vermehrt Mieter aus forschungsnahen Zukunftsbranchen zu akquirieren. Für die kommenden Monate plant die ESPG AG die Reduzierung von Leerständen durch den Abschluss weiterer Mietverträge sowie die planmäßige Umsetzung von Instandhaltungs- und Modernisierungsmaßnahmen im Bestand.

Die Science-Park-Segmente in Deutschland werden von der ESPG AG weiterhin als attraktiv eingeschätzt. Die räumliche Nähe zu akademischen Institutionen, Kliniken und Forschungszentren, gepaart mit einer anhaltenden Nachfrage aus innovationsgetriebenen Sektoren wie Biowissenschaften, grünen Technologien und digitaler Transformation, schafft weiterhin Voraussetzungen für die Entwicklung spezialisierter Immobilienstandorte. Vor diesem Hintergrund prognostiziert die ESPG AG auch für die Zukunft ein Potenzial zur Weiterentwicklung ihres Portfolios.

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