EQT Real Estate hat den Erwerb eines paneuropäischen Logistikportfolios von Logicor für 532 Millionen Euro vereinbart. Die Transaktion umfasst 14 Logistikobjekte mit einer Gesamtfläche von rund 457.000 Quadratmetern. Die Akquisition erfolgt über den EQT Real Estate Europe Logistics Value Fund V, welcher das bestehende Portfolio strategisch ergänzt.
Das erworbene Portfolio verteilt sich auf drei europäische Länder. Acht der Objekte befinden sich im Vereinigten Königreich, vier in Deutschland und zwei in Frankreich. Diese Immobilien sind in bedeutenden Logistikregionen gelegen und verfügen über eine Anbindung an wesentliche Verkehrsnetze sowie urbane Ballungszentren. Alle Objekte sind vollumfänglich vermietet. Der Mieterkreis ist diversifiziert und umfasst Unternehmen aus den Bereichen Einzelhandel, E-Commerce, Logistik und Industrie, was eine breite Risikostreuung gewährleistet.
Strategische Ausrichtung und Marktbewertung
Jonathan Mackie, Managing Director bei EQT Real Estate, äußerte, der europäische Logistiksektor zähle weiterhin zu den Kerninvestitionsbereichen des Unternehmens. Er betonte, dies sei auf eine konstante Nachfrage von Mietern nach hochwertigen Objekten in erstklassigen Lagen zurückzuführen. Mackie sah in der Übernahme eine Möglichkeit, die Präsenz des Unternehmens zu stärken, das Portfolio um qualitativ hochwertige Immobilien zu erweitern und eine stabile Basis für langfristiges Wachstum zu schaffen.
Ryan Pappas, Chief Investment Officer bei Logicor, kommentierte die Transaktion als Bestätigung der Attraktivität von erstklassigen Logistikimmobilien. Er hob die Bedeutung langjähriger Geschäftsbeziehungen im Sektor hervor. Die Transaktion mit EQT unterstreiche die anhaltende Relevanz der Asset-Klasse sowie die Wichtigkeit etablierter Partnerschaften.
Abwicklungsstatus der Transaktion
Die Übertragung der im Vereinigten Königreich befindlichen Objekte ist bereits abgeschlossen. Für die Standorte in Deutschland und Frankreich steht der Abschluss der Transaktion noch unter dem Vorbehalt der üblichen Vollzugsbedingungen. Dieser gestaffelte Prozess ist bei Transaktionen dieser Größenordnung üblich und berücksichtigt die jeweiligen rechtlichen Rahmenbedingungen der beteiligten Jurisdiktionen.




