Die Ehret+Klein AG hat einen Mietvertrag mit der Urban Flats Berlin GmbH über 1.430 Quadratmeter im Objekt Friedrichstraße 210 abgeschlossen. Diese Fläche, die sich im vierten und fünften Obergeschoss eines denkmalgeschützten Büro- und Geschäftshauses befindet, wird zur Realisierung von 20 Serviced Apartments genutzt. Der Standort liegt direkt am Checkpoint Charlie in Berlin.
Der Mietvertrag sieht eine Laufzeit von 15 Jahren vor und beinhaltet eine Verlängerungsoption um weitere fünf Jahre. Die Serviced Apartments, die insgesamt 27 Schlafzimmer umfassen werden, richten sich an Personen, die eine Unterkunft für kurze bis mittellange Aufenthalte in Berlin suchen. Die Fertigstellung und anschließende Eröffnung der Apartments ist für das zweite Quartal 2027 geplant.
Umnutzung und Neupositionierung
Durch die Umnutzung der bisherigen Büroflächen wird der bisherige Nutzungsmix des Gebäudes um eine wohnwirtschaftliche Komponente ergänzt. Julia Krause, Geschäftsführerin für den Bereich Asset- und Property Management bei Ehret+Klein, äußerte, dass mit Urban Flats Berlin neuer Wohnraum an einem frequentierten Ort in der Hauptstadt geschaffen werde. Sie hob hervor, dass die Umnutzung bestehender Büroflächen eine zügige Realisierung ermögliche und die langfristige Vermietung die Ertragsbasis des Objekts stärke. Ferner werde durch die Erweiterung des Nutzungsmixes das geschichtsträchtige Gebäude widerstandsfähiger gegenüber wirtschaftlichen Schwankungen und langfristig attraktiver positioniert.
Das denkmalgeschützte Büro- und Geschäftshaus in zentraler Berliner Lage wird von der Ehret+Klein AG im Rahmen einer Value-Add-Strategie repositioniert. Das Gebäude wird nach Abschluss der Maßnahmen auf insgesamt 5.750 Quadratmetern Flächen für Büros und Serviced Apartments bieten. Im Erdgeschoss ergänzen Handels- und Gastronomieangebote den Nutzungsmix. Diese sollen den Innenhof beleben und stärker für die Öffentlichkeit zugänglich machen.
Derek Radowski, Geschäftsführer der Urban Flats Berlin GmbH, ergänzte, der Standort an der Friedrichstraße ermögliche ein hochwertiges Angebot für Berlin-Reisende, die beruflich oder privat für einige Tage oder Wochen in der Stadt verweilen. Er betonte, dass die Kombination aus zentraler Lage, historischer Architektur und modernen Apartments ein besonderes Projekt darstelle. Bereits während der Planungsphase wurde das Gebäude im Rahmen einer Zwischennutzung durch das Künstlerkollektiv Notagallery für die Öffentlichkeit geöffnet und bot einen ersten Einblick in die zukünftige Gestaltung.




