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DGNB und Circle kooperieren zur Stärkung der Kreislaufwirtschaft im Bausektor

Die Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) und das Netzwerk Circle haben eine strategische Partnerschaft initiiert, um die Kreislaufwirtschaft in der Bauindustrie durch Bündelung von Fachwissen und Beschleunigung der praktischen Umsetzung zu fördern.

DGNB und Circle kooperieren zur Stärkung der Kreislaufwirtschaft im Bausektor

Die Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) und das Circle-Netzwerk haben eine strategische Kooperation geschlossen. Ziel dieser Partnerschaft ist es, die Kreislaufwirtschaft im Bausektor nachhaltig zu festigen, Fachkompetenzen zu bündeln und die Implementierung in die Praxis signifikant zu beschleunigen. Die Zusammenarbeit erstreckt sich auf einen intensiven fachlichen Austausch, die Mitwirkung in ausgewählten Gremien sowie die aktive Teilnahme an gemeinsamen Formaten und Veranstaltungen.

Sowohl die DGNB als auch der Circle verfolgen das Primärziel, die Transformation zu einer funktionierenden Kreislaufwirtschaft in der Bauwirtschaft spürbar voranzutreiben. Durch die Vernetzung von Wissen, Akteuren und konkreten Projekten soll die Realisierung zirkulärer Lösungen in Zukunft einfacher, wirtschaftlicher und breiter zugänglich werden, was zudem zu einer potenziellen Kostensenkung bei Recyclingbauprodukten führen kann. Die intensivierte Partnerschaft zielt darauf ab, die jeweiligen Stärken beider Organisationen zielgerichteter miteinander zu verbinden.

Synergien der Partner

Die DGNB, als Europas größtes Netzwerk mit über 2.800 Mitgliedsorganisationen, bringt ihre Expertise in der Systematisierung und Bewertung nachhaltiger Bauweisen sowie der damit verbundenen Wissensvermittlung ein. Der Circle hat sich seinerseits zum Ziel gesetzt, die Kreislaufwirtschaft im Bau praktikabel umsetzbar, messbar wirksam und skalierbar zu gestalten. Die mehr als 90 im Circle-Netzwerk engagierten Unternehmen aus der Bau- und Entsorgungswirtschaft entwickeln hierzu Pilotprojekte und fördern Innovationen in der aktuellen Praxis.

Im Kern der Zusammenarbeit steht die Überzeugung, dass Zirkularität nur dann eine breite Akzeptanz findet, wenn Wissen, Anwendung und Kollaboration eng verzahnt sind. Die Kooperation wird bestehende Netzwerke stärker miteinander verbinden, Fachwissen besser zugänglich machen und innovative Ansätze schneller in konkrete Projekte überführen. Im Rahmen der Gremienarbeit, gemeinsamer Veranstaltungen und weiterer Formate sollen Synergien genutzt und Potenziale umfassend erschlossen werden. Dies soll neue Impulse aus systematischer Perspektive sowie aus der praktischen Umsetzung generieren.

  • Für die DGNB bietet die Partnerschaft die Möglichkeit, die im Circle gebündelte Umsetzungskompetenz im Bereich Kreislaufwirtschaft gezielt zu nutzen und weiterzuentwickeln.
  • Der Circle profitiert von der methodischen Stärke und der Reichweite der DGNB.
  • Die Transformation zur Kreislaufwirtschaft gelingt nur im Schulterschluss unterschiedlicher Akteure, wie Frau Dr. Christine Lemaitre, Geschäftsführender Vorstand der DGNB, bemerkt.
  • Herr Daniel Imhäuser, Initiator des Circle, betont, dass die Kooperation dazu beiträgt, die Kreislaufwirtschaft aus der Theorie stärker in die Anwendung zu bringen.

Dr. Christine Lemaitre, Geschäftsführender Vorstand der DGNB, kommentierte die Partnerschaft dahingehend, dass die Transformation zu einer funktionierenden Kreislaufwirtschaft im Bauwesen ausschließlich im Schulterschluss verschiedener Akteure gelingt. Sie hob hervor, dass der Circle genau dort ansetzt, wo praktische Umsetzung und die Zusammenführung relevanter Marktteilnehmer entscheidend sind. Diese Verbindung aus Systematik und gelebter Praxis biete erhebliche Chancen für die zukünftige Entwicklung der Branche. Daniel Imhäuser, Initiator des Circle, ergänzte, dass der Circle davon lebt, dass die Baubranche ins Handeln kommt. Durch die DGNB gewinne man eine Partnerin, die sowohl fachliche Tiefe als auch eine starke Wirkung in der Branche entfaltet. Gemeinsam sei es möglich, die Kreislaufwirtschaft noch stärker in die Anwendung zu bringen und deren bereits bestehende Funktionalität aufzuzeigen.

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