Die Blackshore GmbH entwickelt in Kooperation mit der Trockland Gruppe ein Wohnprojekt in Berlin-Spandau und hat einen Forward Deal mit der STADT UND LAND Wohnbauten-Gesellschaft mbH vereinbart. Das Objekt, gelegen in der Schönwalder Straße 57, umfasst 63 barrierefreie und förderfähige Wohneinheiten mit einer Gesamtmietfläche von rund 4.132 Quadratmetern. Nach Fertigstellung wird die STADT UND LAND das Projekt schlüsselfertig in ihren Bestand übernehmen.
Die STADT UND LAND verfolgt mit diesem Erwerb das Ziel, die fertiggestellten Wohneinheiten primär an Beschäftigte des Landes Berlin und der Landesunternehmen zu vergeben. Diese Maßnahme erfolgt im Rahmen einer spezifischen Vereinbarung mit der Senatsverwaltung für Inneres und Sport. Die erforderliche Baugenehmigung wurde bereits erteilt. Der Baubeginn ist kurzfristig geplant, wobei die Fertigstellung für den Sommer 2027 avisiert ist. Als Generalübernehmer ist die Firma GOLDBECK beauftragt worden.
Struktur und Zielsetzung des Projekts
Das Wohnungsgemisch des Projekts umfasst Einheiten von 1- bis 5-Zimmerwohnungen. Alle Wohnungen werden barrierefrei ausgeführt und sind förderfähig, wodurch im Bezirk Spandau dauerhaft gebundener Wohnraum entsteht. Toğrul Gönden, Geschäftsführender Gesellschafter der Blackshore GmbH, äußerte, dass belastbare Partnerschaften und klare Exit-Strukturen im aktuellen Marktumfeld von Bedeutung sind. Die Zusammenarbeit mit Trockland und der Abschluss des Forward Deals mit einem kommunalen Bestandshalter bestärken den strategischen Ansatz des Unternehmens.
Heskel Nathaniel, Co-Founder und Chief Executive Officer von Trockland, betonte, dass Stadtentwicklung gemeinschaftliches Engagement erfordere, welches auf die Schaffung einer lebendigen Gemeinschaft und lebenswerter Nachbarschaften abzielt. Er verwies auf die Kapazität, in der Partnerschaft mit Blackshore dringend benötigten Wohnraum für die STADT UND LAND zu generieren. Stephan Machulik, Staatssekretär für Wohnen und Mieterschutz, unterstrich die Bedeutung des Neubaus bezahlbaren Wohnraums als zentrales Ziel des Berliner Senats. Die 63 neuen Wohneinheiten in der Schönwalder Straße tragen zur Wohnraumversorgung von Landesbediensteten bei, was zur Gewinnung und Bindung qualifizierter Mitarbeiter für das Land Berlin beitrage.
Natascha Klimek, Geschäftsführerin der STADT UND LAND, hob hervor, dass schlüsselfertige Ankäufe einen wichtigen und effektiven Baustein darstellen, um das Angebot an bezahlbarem und dauerhaft gebundenem Wohnraum in Berlin zügig zu erweitern. Sie führte an, dass das Projekt in Spandau die Möglichkeit aufzeigt, durch verlässliche Partnerschaften frühzeitig geförderte Wohnungen für den Bestand zu sichern und somit einen substanziellen Beitrag zur Wohnraumversorgung der Stadt zu leisten. Ingo Malter, ebenfalls Geschäftsführer der STADT UND LAND, ergänzte, dass Berlin weiterhin zuverlässigen, bezahlbaren Wohnraum benötige. Die STADT UND LAND hat seit 2014 ihren Bestand durch 7.418 Neubauwohnungen und 7.268 Ankäufe signifikant erweitert. Bis zum Jahr 2035 soll der Gesamtbestand auf rund 56.500 Wohnungen anwachsen. Projekte wie das Vorhaben in Spandau sind ein Bestandteil dieser langfristigen Planung, die Neubau, schlüsselfertige Ankäufe und Bestandsentwicklung strategisch verbindet.




